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E-Gitarren
E-Gitarren-Typen
Die Hölzer der E-Gitarre
E-Gitarren-Effekte
Allgemeine Fragen
Im Moment erlebt die E-Gitarre eine echtes Comeback. Die Vorbilder in den Neuen Medien motivieren zahllose Musikbegeisterte, sich mit der E-Gitarre zu befassen.
Hier die häufigsten Fragen zur E-Gitarre:
Muss man erst mal Konzertgitarre spielen können, um mit E-Gitarre anzufangen? Nein, das ist keine Voraussetzung. Die Griffweise und die typischen Spielweisen von Akustik- und E-Gitarre unterscheiden sich enorm. Man wird als Klassischer Gitarrist einer E-Gitarre nur wenige typische Sounds entlocken können. Abgesehen von der Tonleiter und der Tonanordnung auf dem Griffbrett ist alles anders, selbst die Akkorde werden anders gegriffen, man benutzt ein Plektrum, etc.
Man muss nicht erst die Nylonsaiten beherrschen, um mit der E-Gitarre loszulegen, aber stören tun sich die Spielweisen auch nicht. Natürlich sind die vielfältigen Sound-Variationen einer E-Gitarre viel spektakulärer und “cooler” als Bach auf der Konzertgitarre, und nicht selten ist genau das entscheidend für die Motivation.
In den meisten Fällen ist es allerdings so, dass der E-Gitarrist gerne auch Akustik-Gitarre spielen möchte, denn eine E-Gitarre am Lagerfeuer wird in der Regel nicht so gerne gesehen. Meist landet man dann bei der Westerngitarre, denn sie ist von der Halsbreite und Spielgefühl her der E-Gitarre am ähnlichsten.
Was ist denn eine E-Gitarre? Unter E-Gitarre, also Elektro-Gitarre, verstehen wir eine Gitarre, welche die Töne mit Hilfe eines elektromagnetischen Tonabnehmers (des Pickups) erzeugt. Hierzu zählt allerdings nicht die Elektro-Akustische Gitarre, welche lediglich eine Westerngitarre mit eingebautem, mikrofonartigem Tonabnehmer ist, der dazu dient, die Gitarre lediglich lauter zu machen!
E-Gitarren-Typen
Es gibt im Wesentlichen fünf E-Gitarren-Typen, welche den Musiksektor dominieren:
Die Fender Stratocaster oder kurz Strat genannt, ist die meist gebaute, meist gespielte und meist kopierte E-Gitarre aller Zeiten.
Sie erzeugt ihren typischen Klang mit drei Single Coil-Tonabnehmern, die hell, klar und obertonreich klingen, aber auch in den Spielpausen rauschen und brummen können. Zumeist ist das Instrument mit einem Vibratohebel ausgestattet, mit dem man die Tonhöhe modulieren kann. Die Strat ist die typische und ideale Einsteiger-E-Gitarre, weil sie so ziemlich alle Musikrichtungen abdeckt.
Geeignet ist die Stratocaster für:
Die Fender Telecaster oder kurz Tele genannt, ist neben der Stratocaster einer der absoluten Klassiker unter den E-Gitarren und geht auf eine Produktlinie der Firma Fender aus den 50er Jahren (Broadcaster) zurück. In der klassischen Version ist die Tele mit 2 Single Coil Pickups bestückt. Der Hals-Tonabnehmer wird in der Regel von einer Blechkappe bedeckt, welche Störgeräusche und Brummen reduzieren soll. Der Klang ist höhenbetont und durchsetzungsfähig. Der Steg-Pickup produziert den sogenannten Twang, eine knalligen, obertonreichen Sound. Der Hals-Pickup liefert einen warmen und etwas fetteren Sound, welcher im Blues-Sektor geschätzt wird. Das transparente Klangbild der Telecaster ist für saubere Rhythm-Parts optimal.
Geeignet ist die Telecaster für:
Die Gibson Les Paul und ihre Artgenossen sind wohl auf Platz 2 der meist gespielten Gitarren aller Zeiten. Sie wird aus schwerem Tonholz, in der Regel Mahagoni, gefertigt und hat einen relativ kurzen, dicken, eingeleimten Hals.
Die Tonabnehmer sind Humbucker mit Doppelspulen, welche nicht so leicht brummen, wie die Single Coils der Stratocaster oder Telecaster. Außerdem erzeugen sie einen fetteren, voluminöseren, mittenlastigen Ton.
Aus diesem Grund wird die Les Paul gerne verwendet für:
Die so genannte Heavy-Gitarre wurde in den 80er Jahren vor allem von Ibanez und Jackson (Charvel) entwickelt. Es gibt sie in allen erdenklichen Formen und Farben. Allen gemein ist der sehr moderne, rockige und laute Ton. Bei ihr werden sowohl Single Coils, als auch Humbucker verwendet, die immer einen hohen Output haben.
Oft ist auf der Heavy-Gitarre auch ein Top-Lock-Vibrato-System montiert, welches spektakuläre Verstimmungseffekte der Saiten ermöglicht.
Das Instrument ist ideal für:
Die Halbakustik-Gitarre ist die älteste Elektro-Gitarren-Art.
Sie hat einen Resonanzkörper, der den Klang entscheidend prägt und als Tonabnehmer werden in der Regel Humbucker eingebaut.
Der Klang ist bluesartig und mittenbetont. Die Gitarre ist in der Herstellung nicht ganz billig. Folglich wird das Instrument von Einsteigern eher nicht bevorzugt.
Der Einsatzbereich ist verhältnismäßig eingeschränkt aber optimal geeignet für:
Mensuren
Je länger die Mensur ist, desto direkter und transparenter wird der Ton. Eine kürzere Mensur klingt in der Regel weicher und wärmer. Wenn die Länge der Mensur abnimmt, verringert sich auch die Saitenspannung, so dass der Klang beeinflusst wird.
Verringert sich die Länge der Mensur, so werden natürlich auch die Abstände der Bünde zueinander geringer. Die Bespielbarkeit wird besser.
Was die Länge der Mensur betrifft, gehen viele Hersteller völlig eigene Wege.
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Hersteller
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Mensur in Zoll
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Mensur in mm
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Sound
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Gitarrentyp
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Fender
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25,50
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648 mm
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direkt, transparent
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Strat, Tele
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Gibson
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24,75
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628 mm
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wärmer, samtiger
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Les Paul
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Gretsch
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25,00
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635 mm
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bluesartig, basslastig
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Electromatic
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PRS
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25.00
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635 mm
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klar, differenziert
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Modern Eagle II
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Preise
Der Preis einer E-Gitarre ist unter anderem von folgenden Faktoren abhängig:
- Modell
- Marke
- Bauweise
- Holzarten
- Qualität der Tonabnehmer
- Verarbeitung
Wir zeigen Ihnen gerne die Unterschiede bei uns im Laden ganz genau, und selbstverständlich steht alles unverbindlich zum Testen bereit.
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